Dienstag, 24. Mai 2016

Budva als Schlechtwetterprogramm

Wolkenverhangen und grau hat uns der heutige Tag in der Früh begrüßt. laut Wetterfrosch sollte es Regenschauer und Gewitter geben, was zwar dann nicht so war, aber das wussten wir in der Früh ja noch nicht. Somit haben wir uns entschieden in das ganz nahe gelegene Budva zu fahren, um bei einem eventuellen Gewitter schnell im Hotel sein zu können. Und dann ist das Unerwartete passiert: Budva hat eine entzückende kleine Altstadt und die durften wir dann sogar bei Sonnenschein besichtigen.
wir haben durch so manches Schlüsselloch gespäht
Der Ort lag ursprünglich auf einer Insel, die mittlerweile durch eine Sandbank mit dem Festland verbunden ist. Es ist einer der ältesten Orte an der Adria, nach alter Mythologie vor über 2500 Jahren von Kadmos, dem Sohn des griechisch-phönizischen Königs Agenor gegründet. Die Stadt wurde 1979 bei einem Erdbeben fast völlig zerstört, aber originalgetreu wieder aufgebaut. Budva ist heute vor allem ein Badeort.
Strand direkt neben der Altstadt
Die Altstadt ist von einer mittelalterlichen Stadtmauer umgeben und steht unter Denkmalschutz. Durch das Erdbeben am 15. April 1979 wurde die meisten Bauten der Altstadt beschädigt oder vollständig zerstört und nach Plänen aus österreichischen Archiven Stein für Stein im venezianischen Stil rekonstruiert.
Cafe Latte mit skurrilem Löffelchen
Zwischendurch haben wir natürlich auch eine kleine Pause gemacht und bei einem Kaffee die vorbeiziehenden Touristenmassen beobachtet.

Zwei der bedeutendsten Bauwerke Budvas sind die dreischiffige Kirche des Heiligen Johannes des Täufers aus dem 9. Jahrhundert und die orthodoxe Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit aus dem Jahre 1806
orthodoxe Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit
Unser heutiges Mittagessen haben wir dann direkt in der Altstadt in einem kleinen Restaurant zu andächtiger Weihnachtsmusik eingenommen -"Silent night, holy night" am 24.5. ist dann vielleicht doch etwas schräg *schmunzel*
unsere lustige Mädelstruppe
Als letzte Sehenswürdigkeit haben wir noch das Kastell besucht und von dort die Aussicht über die ganze Bucht und die ganze Stadt genossen.
Kastell in Budva
Auch heute sind wir wieder gegen 15:00 Uhr ins Hotel zurückgekommen und haben aufgrund des fehlenden Badewetters den Nachmittag im Spa oder im Zimmer verbracht. Und weil uns das Faulsein dann völlig gefangen genommen hat, haben wir auch zum Abendessen das Hotel nicht mehr verlassen, sondern in der Lobby-Bar einen Snack zu uns genommen. Danach noch ein alkoholfreier Cocktail und so ist auch der dritte Reisetag wieder perfekt zu Ende gegangen.

Morgen soll das Wetter wieder besser sein und dann fahren wir aber wirklich auf den Lovćen!

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