Freitag, 24. Oktober 2014

Von Palästen und Dörfern bis zur Lichterprozession

Pünktlich um 8:00 Uhr waren alle Reiseteilnehmer im Bus und schon startete der erste Reisetag außerhalb von Lissabon. Unser erster Halt war in Cascais. Die Stadt liegt an einer sandigen Bucht des Atlantiks, etwa 25 Kilometer westlich von Lissabon. Ab den 1930er Jahren wurde Cascais, zusammen mit dem an der Bucht gegenüberliegenden Estoril, der Sammelpunkt der portugiesischen Oberschicht und vieler vermögender Reisender aus dem Ausland.
der Hafen von Cascais
Nach ein bisschen mehr als einer Stunde mussten wir das idyllische Dörfchen wieder verlassen und fuhren direkt nach Sintra. Sintra ist eine Kleinstadt westlich von Lissabon. Sie gehört zur gleichnamigen Município. Bekannt ist der Ort vor allem durch seine zum Teil jahrhundertealten Paläste, die Touristen aus aller Welt anlocken. Seit 1995 ist die Kulturlandschaft Sintra Weltkulturerbe der UNESCO.
Auch wir besuchten zuerst Königspalast Palácio Nacional de Sintra und genossen danach unsere Mittagspause am Hauptplatz direkt vor dem Palast.
die großen konischen Kamin-Schornsteine

Er war vom 14. bis zum 20. Jahrhundert königliche Sommerresidenz. Der Bau ist ein Konglomerat aus verschiedenen Baustilen, arabische Einflüsse zeigen sich unter anderem in den holzgeschnitzten Decken, die sich tunnelförmig über die Räume wölben, sowie den kunstvollen Wandverkleidungen mit Keramikfliesen aus dem 15./16. Jahrhundert, den sogenannten Azulejos. Seine heutige Form geht vor allem auf das 15. und frühe 16. Jahrhundert unter Manuel I. zurück. Dessen Ausgestaltung des Palácio Nacional de Sintra erfolgte im Stile der Manuelinik.
Wappensaal im Palast
Gestärkt und schwer beeindruckt brachte uns der Bus dann in das kleine Dörflein Óbidos. Der Ort ist für seinen erhalten gebliebenen, vollständig von begehbaren Stadtmauern umgebenen, und von blumengeschmückten Gassen durchzogenen historischen Ortskern bekannt.
eine von vielen wunderschönen Gassen in Óbidos
Und wie es so ist, wenn 2 Mädels durch kleine Gassen schlendern und an etlichen Geschäften vorbeikommen - jawohl, wir haben auch ein bisschen was geshoppt *die Kreditkarte musste aber nicht eingesetzt werden - *stolzbin*
typisch für Portugal - Accessoires aus Kork
Vollbepackt mit Einkaufstaschen hat Magon dann noch den landestypischen Kirschenlikör verkostet und für gut befunden *wurde dann natürlich auch noch ein kleines Fläschchen gekauft*

Und schon gings weiter in den Pilgerort Fátima. Er ist der wichtigste Wallfahrtsort in Portugal und einer der wichtigsten der römisch-katholischen Kirche. Den arabischen Namen „Fatima“ soll der Ort einer Legende zufolge von Fatima, der schönen Tochter eines maurischen Fürsten – ihrerseits benannt nach der Tochter des Propheten Mohammed – erhalten haben. Fátima ist ein bedeutender katholischer Wallfahrtsort, der, ähnlich wie Lourdes, auch von Kranken mit der Hoffnung auf Wunderheilung aufgesucht wird.
Basilica Antiga in Fátima
Nach dem Abendessen um 21:30 sind wir dann wieder zur Wahlfahrtskirche und haben der Heiligen Messe mit anschließender Lichterprozession beigewohnt. Die Messe wurde in gefühlten 367 Sprachen abgehalten und außer ein paar Wortfetzen von Französisch und Italienisch habe ich kein Wort verstanden *vielleicht gings ja mehreren so, aber Englisch dürfte sich als Weltsprache hier noch nicht durchgesetzt haben*
mein Kerzerl - ein kleines Licht unter 1000en
Um kurz nach 23.00 Uhr sind wir dann doch ein wenig unterkühlt - die Nächte sind trotz wohlig warmer Tagestemperatur von 26°C dann doch schon recht kühl - wieder im Hotel angekommen und nach einer heißen Dusche sind wir zum Matratzenhorchdienst übergegangen.

Dorme bem!

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