Mittwoch, 22. Oktober 2014

Lissabon von allen Seiten

Heute durften wir ausschlafen und nach einem recht einfältigen Frühstück startete unser Tag in Lissabon. Nach einem kurzen Photostopp auf einem der 7 Hügel der Stadt gings gleich direkt zum Fluss. Als Erstes besichtigten wir den Torre de Bélem. Der Torre de Bélem wird als Wahrzeichen der Stadt bezeichnet und gilt als Symbol einer ruhmreichen Seefahrernation.
Torre de Bélem
Von dort fuhren wir dann direkt zum Kloster Mosteiro dos Jerónimos. Es gilt als bedeutendster Bau der Manuelinik, einer portugiesischen Variante der Spätgotik, die auch einige Elemente der Renaissance enthält.
Kreuzgang des Mosteiro dos Jerónimos
Danach wurden wir im Stadtzentrum abgesetzt und hatten 2 Stunden Zeit für ein leckeres Mittagessen und eine Flanierrunde durch die Fußgängerzone. Magon und ich haben uns für ein italoportugisisches Restaurant entschieden und uns dort ein paar kleine Meeresfrüchtchen einverleibt :-).
Garnelen in Tomatensauce mit Spinat-Ricotta-Ravioli und Rucola
Unser Spaziergang danach ist dann doch ziemlich lang ausgefallen, obwohl wir kein einziges Geschäft betreten haben und auch nichts geshoppt haben. Aber wir haben die Chance genutzt und sind per pedes zum Reiterdenkmal marschiert. Trotz der heutigen 32°C stehen überall in der Fußgängerzone bereits Maronibrater und bieten uns heiße Maroni an. Scheinbar wird auch in Lissabon nicht das Wetter oder die Nachfrage berücksichtigt, sondern laut Datum verkauft. Mir wäre ein Eis am Stiel lieber gewesen *schleck*
"winterliche" Maronibrater im Stadtzentrum
Wieder im Reisebus angekommen, hat uns unser Reiseleiter Antonius zum Dom gebracht und von dort spazierten wir durch die verwinkelte Altstadt.
wunderschöner Delphinbrunnen in der Altstadt
Um den Tag abenteuerlich ausklingen zu lassen, hat uns Antonius bei der ersten Station der berühmten Straßenbahn Electrico 28e aus dem Reisebus aussteigen lassen. Um € 2,85 sind wir dann 1 Stunde lang bis zur Endstation mit der "Bim" noch einmal quer durch Lissabon gefahren. Es war heiß, eng und sehr rumpelig, aber trotzdem sind wir mit einem breiten Lächeln im Gesicht ausgestiegen :-)
Straßenbahn 28e
Von der Endstation hatten wir dann noch eine halbe Stunde Fußmarsch bis zum Hotel und Magon und ich haben diesen noch etwas verlängert, da wir am Hotel vorbei zum Supermarkt getrottet sind. Jetzt sind wir für morgen wieder mit ausreichend Trinkwasser ausgerüstet und für mich gibt's zum Frühstück ein Brot mit Eckerlkäse *jammie*

Morgen müssen wir schon eine Stunde früher aus dem Bett :-(

Boa noite!

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