Sonntag, 10. Juli 2016

Hafenstadt Hamburg

Schon um 7:30 startete unser Flugzeug von Schwechat in den Norden Deutschlands. Dank des frühen Fluges waren wir zu Mittag bereits im Hotel Holiday Inn Express und konnten dort die Koffer bis zum Check-In unterstellen. Wir sind also gleich los, um die Stadt zu erkunden.
kurze Pause
Bevor wir aber auch nur irgendetwas besichtigen wollten, musste mal eine kurze Mittagspause eingelegt werden. Gut gelaunt und bei gutem Wetter sind wir dann eine Runde um das Rathaus spaziert und haben uns bei den Alster-Arkaden dem Shopping-Fieber hingegeben.
Innere Alster mit Alster-Arkaden
Und während wir unschlüssig vom Rathaus zur U-Bahnstation geschlendert sind, hat mich ein lieber Freund meines Vaters angerufen. Schon waren wir zu einem gemütlichen Plausch am Hafen verabredet. Wir sind also flink in die U-Bahn gesprungen und zu den berühmten Landungsbrücken gefahren.
Brücke zu den Landungsbrücken
Schnell haben wir einen sonnigen Tisch gefunden und wenige Minuten später, waren wir auch schon komplett. Christel und Peter haben uns mit jeder Menge Hamburg Infos gefüttert, so dass Margit und ich jetzt festgestellt haben, dass unsere 4 Tage vielleicht doch recht knapp werden könnten, um alles zu sehen. Christel ist gebürtige Hamburgerin und lebt schon seit vielen Jahren im schönen Burgenland. Doch als Hamburgerin kennst sie natürlich jede Ecke der Stadt.
nette Plauderrunde am Hafen
Zu Fuß sind wir dann am Nachmittag wieder zurück ins Hotel und haben dort den Check-In erledigt. Da ich ja momentan der Laufsucht verfallen bin, war ich besonders erfreut, dass auch Margit ihre bisher noch nie verwendeten Laufklamotten mitgenommen hat und mich auch gleich voll motiviert bei einer ersten Laufrunde durch die Stadt begleitet hat. 5km sind es geworden, wobei wir wenige kurze Strecken gegangen sind und eine längere Strecke über das St.Pauli Straßenfest unmöglich laufend zurücklegen konnten. Tausende Menschen waren auf dem Fest unterwegs und wir sind vor lauter Schauen völlig laufunfähig gewesen. Menschen gibts in diesem St.Pauli ... ein ganz eigener Schlag :-)

Frisch geduscht und mit gutem Hunger sind wir dann nur wenige Meter zur Reeperbahn spaziert und haben uns dort ein kleines Abendessen gegönnt. Kaum haben wir auf einem der weinigen Tische im kleinen Gastgarten Platz genommen, haben wir auch schon Platz machen dürfen für 2 weitere Gäste, die einen Platz im Freien gesucht haben. Ein paar Minuten später waren wir mit den beiden auch schon freudig ins Gespräch vertieft.
die etwas andere Speisekarte
Und weil wir uns beim Abendessen so gut unterhalten haben, haben wir gleich den ganzen Abend mit Claudia und Sven verbracht. Vom Abendessen ging es gemeinsam in eine Cocktailbar und danach in die richtig verruchten Gassen des Rotlichtviertels. Eine Partymeile mit unendlich vielen Verrückten und mindestens genauso vielen Touristen. Die Damen in den Schaufenster sind davon wenig beeindruckt und spulen mehr oder weniger motiviert ihr Programm runter. Aber wer in Hamburg ist, muss die Reeperbahn ganz einfach gesehen und erlebt haben - das gehört hier einfach dazu!
Reeperbahn
Mitten in der Nacht sind wir 4 dann wieder Richtung Restaurant spaziert und haben uns dort trotz so kurzer Bekanntschaft sehr herzlich von einander verabschiedet. Margit und ich freuen uns immer wieder, wenn man so tolle Menschen trifft und auch, wenn man nur einen ganz ganz kurzen Weg gemeinsam durchs Leben geht, können langanhaltende Erinnerungen enstehen.

Der Reeperbahn seis gedankt :-)

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