Sonntag, 10. Juli 2016

Von Fischmarkt bis Public Viewing

Jeden Sonntag findet in Hamburg der Fischmarkt statt und da uns gestern alle geraten haben, den ja nicht zu versäumen, sind wir heute ganz brav um 7:30 aufgestanden und nach einem schnellen Frühstück sind wir auch um 8:30 schon am Fischmarkt angekommen.
mehr Alleinunterhalter als Fischverkäufer
Die Marktverkäufer sind hier noch so richtige Marktschreier, die mit den Kunden lauthals verhandeln und die Kunden dabei auch gerne mal auf den Arm nehmen. Auch wenn man selbst keinen Fisch kauft, bleibt man gerne vor den Wagen stehen und lauscht einfach den unterhaltsamen Verkaufsgesprächen. Zwischendurch ertönen auch durchaus unterhaltsame Ansagen durch den Marktlautsprecher: "Liebe Marktbesucher - Achtung - es befinden sich Taschendiebe am Gelände. Bitte achten Sie auf Ihre Wertgegenstände. Danke. Liebe Taschendiebe - Achtung - bitte verlassen Sie sofort das Marktgelände! Danke."
Pünktlich zum Marktende um 9:30 Uhr werden alle Marktstände geschlossen und der Markt ist damit vorbei. In der angrenzenden Markthalle spielt während und auch nach dem Fischmarkt eine Live-Band nach der anderen - Hamburger Frühschoppen quasi :-)
Rathaus
Um 11 Uhr startete unsere Free walking Tour durch die Altstadt. Unser Guide Stephan hat uns währen der 2 Stunden jede Sehenswürdigkeit gezeigt und uns auch bereitwillig jede noch so sinnbefreite Frage übe Hamburg beantwortet.
Teichgasse
Am berühmten Michel endete die Führung. Die evangelische Hauptkirche Sankt Michaelis (genannt Michel) ist die bekannteste Kirche Hamburgs und ein Wahrzeichen der Hansestadt, da sie für Seeleute auf einlaufenden Schiffen gut sichtbar ist. Sie gilt als bedeutendste Barockkirche Norddeutschlands und ist dem Erzengel Michael geweiht, der als große Bronzestatue über dem Hauptportal steht. Er ist als Sieger im Kampf über Satan dargestellt. Der Michel steht in der südlichen Neustadt zwischen Ludwig-Erhard-Straße, Krayenkamp und Englischer Planke. Der Kirchturm hat eine Höhe von 132,14 Metern.
der Michel
Danach sind wir wieder mal mit hungrigen Mägen zu den Landungsbrücken marschiert und haben uns dort den Bauch mit lauter leckeren Spezialitäten voll geschlagen.
Margit und die Currywurst
Direkt bei den Landungsbrücken bei Brücke 1 steht die Rickmer Rickmers. Sie ist ein dreimastiges stählernes Frachtsegelschiff, das heute als Museums- und Denkmalschiff für Touristen zu besichtigen ist. Normalerweise sind wir Mädels ja nicht so schiffsbegeistert, aber auf diesem Schiff darf man wirklich in jede Kajüte reinschauen und auch bis in den Frachtraum runter steigen. Wirklich sehr sehenswert :-)
 die Rickmer Rickmers
Nach einer kurzen Erholungspause im Hotel - Margit hat diese für ein 2-stündiges Nachmittagsschläfchen genutzt *hihii*, sind wir dann frisch und munter wieder zu den Landungsbrücken runter gefahren, um von dort mit der Fähre zur Stage am Hafen zu fahren und das Musical "König der Löwen" zu besuchen. Obwohl Margit es bereits zum 2ten Mal gesehen hat, sind wir beide gleich begeistert herausgekommen und können nur jedem Hamburgbesucher empfehlen einen Musicalbesuch einzuplanen.
ein wirklich sehenswertes Musical
Danach wollten wir zum Public-Viewing und uns das EM-Finale ansehen, denn am Heiligengeistfeld (nur 100m von unserem Hotel entfernt) war alles dafür vorbereitet. Dennoch, es blieb beim Wollen, denn es wurde jedes Public-Viewing in Hamburg abgesagt mit einer ganz simplen Begründung: "Deutschland ist nicht im Finale, dann braucht auch keiner ein Public-Viewing!"
Tja da sind die Deutschen wohl zu siegesverwöhnt, um ein EM-Finale anzuschauen, auch wenn man nicht dabei ist. Wir Österreicher sind das ja gewohnt :-)
So haben wir uns am Hafen in einer Kneipe die 2.Halbzeit angesehen und die Nachspielzeit dann ganz entspannt im Zimmer.

Morgen werden wir uns dann mal ganz entspannt ausschlafen .... *schnarch*

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