Sonntag, 27. März 2016

Cafe in Linie7

Aufgrund der Zeitumstellung haben wir den heutigen Tag etwas später begonnen. Bei strahlendem Sonnenschein sind wir mit unseren Köfferchen vom Hotel bis zum Hauptbahnhof, wo wir uns um 80 Kronen ein Gepäckschließfach geleistet haben.
Vom Hauptbahnhof sind wir dann ganz gemütlich zur Haltestelle der Linie 7 spaziert. Die Linie 7 ist neben dem normalen Straßenbahnwagen auch eine historische Straßenbahn. Das historische Abteil ist zu einem Cafe umgebaut und so kann man bei einer 30 minütigen Rundfahrt einen Kaffee mit Kanellbulla (=Zimtschneck) genießen.
Kaffee und Tee in der Straßenbahn
Danach sind wir durch einige Shoppinggassen spaziert und haben überraschender Weise nichts gekauft. Nach einem ausgedehnten Mittagessen gings auch schon Richtung Flughafen, wo wir krötig rumsitzend auf den Heimflug warten.

Unser Fazit zu Stockholm:
1. Kanellbulla sollten auch bei uns so gut schmecken und überall erhältlich sein
2. Fast alle Autos sind hier mit Spikes unterwegs - ein bei uns schon ausgestorbenes Rollgeräusch auf den Straßen
3. Die schwedische Gastronomie in Stockholm ist fest in arabischer Hand
4. In Schweden gibt es überall nur gemischte Toiletten - Weiblein und Männlein stehen gemeinsam in der Schlange vor der gleichen Türe

Danke Stockholm für 3 wunderbare Tage :-)

Samstag, 26. März 2016

Führung durch die Altstadt bis zum Vasamuseum

Heute haben wir uns, nach einem ausgiebigen Frühstück, den Luxus einer deutschsprachigen geführten Tour gegönnt. Treffpunkt war mitten in der Altstadt beim Nobelmuseum. Luisa hat uns dort freudig erwartet und wir durften mit Freuden feststellen, dass sie aus Deutschland kommt und wir daher keinerlei Sprachbarrieren haben werden.
Nobelmuseum
Nach einem kurzen Stopp beim Königspalast hat sie uns zu einem gut versteckten Highlight von Stockholm geführt: der Junge, der den Mond anschaut.
Es handelt sich dabei um eine winzige Bronzefigur, die von den Einheimischen liebevoll gepflegt und angezogen wird. Wenn man seinen winzigen Kopf berührt, darf man sich etwas wünschen und dieser Wunsch geht garantiert in Erfüllung.
Was wir uns wohl gewünschten haben?
Danach sind wir zur schmalsten Gasse Skandinaviens gegangen. Mit nur 90cm Breite ist es möglich dazwischen zu stehen und beide Hausmauern gleichzeitig zu berühren. Die schmalste Gasse Europas hat übrigens nur 60cm und befindet sich in Prag.
schmalste Gasse Skandinaviens
Nach einer Überfahrt mit der Fähre nach Djurgarden sind wir dann in das berühmte Vasamuseum. Die Vasa ist ein im 17.Jhd gebautes Kriegsschiff, das bereits 20 Minuten nach dem Ablegen bei der Jungferfahrt nach 1300m gesunken ist. Im 20.Jhd wurde sie geborgen und vollständig restauriert.
Die Vasa
Nachdem wir knapp 2 Stunden im Museum verbracht haben, hat uns dann der Hunger gepackt und wir haben glücklicherweise am Strand von Östermalm in einem Imbiss ein Sonnenplätzchen ergattern können. Somit haben wir heute unser Mittagessen im Freien genießen dürfen.
Mittagspause bei strahlendem Sonnenschein
Mit vollem Bauch und aufgefüllten Vitamin D Speichern sind wir dann den langen Weg zurück zur Altstadt geschlendert. Dort haben wir uns dann am Hauptplatz Stortorget in einem kleinen Kaffee unsere nachmittägliche Zimtschnecke einverleibt.
Anschließend bummelten wir durch die Gassen und haben das ein oder andere Souvenir erstanden.
Zurück im Hotel legen wir jetzt die müden Füße hoch und freuen uns auf unseren letzten Tag in Stockholm.

God natt!

Stockholm zum Osterhasen

Endlich mal in den Norden und dann gleich Stockholm.
Recht zeitig startete die Reise für Vera und mich. Um 8:35 Uhr ging unser Flug und ohne Zwischenfälle waren wir daher um kurz nach Mittag in unserem Hotel angekommen. Das Clarion Hotel liegt knapp 50 Meter von der U-Bahn Station Skanstull entfernt und somit haben wir uns ein 72 Stunden Öffiticket gegönnt und werden Stockholm mit den Öffis erkunden.
Stadtplan und Reiseführer sind startklar
Kurz nach Ankunft im Hotel haben wir uns also gleich auf den Weg in die Altstadt gemacht. Dort haben wir dann gleich mal unsere knurrenden Mägen zufrieden gestellt.
Kjötbullar mit Kartoffelpüree ... typisch schwedisch
Bei einem ausgedehntem Nachmittagsspaziergang sind wir beim Königspalast vorbei gekommen und hatten das Glück eine Wachablösung miterleben zu dürfen.
Wachablöse beim Königspalast
Danach sind wir mit der Fähre nach Djurgarden ins ABBA-Museum. Dort haben wir ein bisschen getanzt und uns ganz viel Tolles von und mit ABBA angeschaut.
ABBA Wachsfiguren
Danach ging es wieder zurück ins Hotel, wo wir uns ein kleines Abendessen gegönnt haben.
Fast hätte ich es jetzt nicht verraten, aber hier in Schweden gibts meine Lieblingsbäckerei - Zimtschnecken :-)
Es steht also jetzt schon fest, was es jeden Nachmittag als Snack geben wird.

Vielleicht findet sich ja daheim jemand, der das nachbacken kann *grins*