Freitag, 5. Juni 2015

venezianisches Inselhüpfen

Bei einem gemütlichen Pyjama-Frühstück in unserer Ferienwohnung haben wir den Plan für den heutigen Tag fixiert: Inselhüpfen von Venedig nach Murano, dann weiter nach Burano und von dort noch zum Lido. Nach nur einmal Umsteigen und insgesamt einer knappen Stunde Fahrzeit sind wir mit dem Vaporetto auch schon in Murano angekommen. Berühmt ist der aus 5 Inseln bestehende Ort wegen seiner Glasindustrie. Und deshalb reiht sich auch ein Glasgeschäft neben das Andere.

Ringe aus dem weltberühmten Murano-Glas
In knapp der Hälfte all dieser Glasgeschäfte waren Magon und ich auch drinnen und wie es sich für Mädels so gehört, haben wir auch ein ganz klein bisschen was geshoppt.
Glasskulptur auf Murano
Nach einer kurzen Kaffeepause und einem Spaziergang über 3 der 5 Inseln von Murano sind wir  dann mit dem Vaporetto weiter zur nächsten Insel - zu meiner Lieblingsinsel - nach Burano gefahren. Das für seine fein gestickten Spitzen berühmte Inselchen wirkt mit seinen winzigen, bunt getünchten Häusern, den Kanälen und Brückchen wie eine Spielzeugversion Venedigs.
Geschäft mit allerlei Spitzen
Auf Burano haben wir dann auch unsere Mittagspause gemacht und - wie kann es anders sein - wieder in einer kleinen Pizzeria. Nach dem Essen sind wir dann den Rest der kleinen Insel abmarschiert und haben wider Erwarten nichts eingekauft - bis auf ein kleines Mitbringsel für Magons Neffen, aber das zählt nicht *zwinker*
kunterbuntes Burano
Und weil wir noch nicht genug von den venezianischen Inseln hatten, sind wir dann auch noch zum Lido gefahren. Der Lido di Venezia ist der mittlere, Venedig vorgelagerte Teil einer Nehrung, die von Chioggia bis Jesolo reicht und die Lagune von Venedig von der offenen Adria trennt. Er entwickelte sich im 19. Jahrhundert zum mondänen Seebad mit luxuriösen Hotels. Obwohl er uns mehr an einen typischen Hausmeisterstrand erinnerte.
der berühmte Strand auf Lido
Da wir ja hier keinen Hausmeisterbadeurlaub machen, hat Magon nur kurz die Füßchen ins Meer gestreckt und anschließend haben wir uns im angrenzenden Kaffeehaus ein Schattenplätzchen gesucht.
feiner Sand unter unseren Füßchen
Ziemlich müde vom vielen Gehen und den knapp 30°C und permanenten Sonnenschein, sind wir dann schnurstracks zu unserer Ferienwohnung gefahren und haben dort alle Souvenirs abgeliefert, um dann mit leichtem Gepäck zum Abendspaziergang aufzubrechen.
Abendstimmung am Canale Grande
Am Campo Santo Stefano haben wir dann in der Osteria Doge Morosini den Tag mit einer wunderbaren selbstgemachten Carbonara ausklingen lassen.

Una bella giornata sta volgendo al termine.

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