Samstag, 30. April 2016

von 1500 wilden Olivenbäumen

Auch der heutige Tag hat wieder mit einem ausgezeichnetem Frühstück im Hotel begonnen. Der für heute gewünschte Ausflug auf die Insel Silba ist leider wegen fehlender Bootsverbindungen aufgrund der Nebensaison ausgefallen. Das hat aber der guten Laune keinen Abbruch getan und wir sind kurzerhand ans andere Ende der Insel Pag gefahren.
Sandstrand
Unterwegs haben wir einen kurzen Zwischenstopp bei einem kleinen Sandstrand gemacht, wo ich dann nicht widerstehen konnte und meine Füßchen ins Meer gestellt habe. Also optisch lädt das Wasser ja schon zum Baden ein, aber angefühlt hat es sich noch gar nicht einladend - brrrrrr.
alte Olivenbäume
Kurz vor Lun haben wir dann schon die ersten hundertjährigen Olivenbäume entdeckt. Auf der 23 km² großen Landzunge wachsen über 1500 wilde Olivenbäume von teils biblischem Alter. Die Menschen dort verdienen als Olivenbauern und Fischer ihren Lebensunterhalt.
der kleine Hafen von Lun
In Lun selbst gibt es einen ganz kleinen aber entzückenden Hafen und ein einziges Kaffeehaus, in dem sich heute das halbe Dorf zum Wochenendumtrunk getroffen zu haben scheint. Neben einigen Dorfschönheiten haben wir auch ein Kartonagenevent im flauschigen Jogginganzug beobachten dürfen :-)
Carpaccio im Boskinac
Am frühen Nachmittag sind wir dann wieder zurück in unser Hotel und haben dort das exquisite Restaurant zu einem verspätetem Mittagessen aufgesucht. Danach hatten wir Dienstantritt beim Matratzenhorchdienst.
Blick über die Insel
Ein bisschen Entspannung und schon hat uns der Tatendrang wieder aufgesucht. Direkt vom Hotel sind wir zu einem 1 1/2 stündigem Spaziergang in das dahinterliegende Wäldchen aufgebrochen. Wir wissen also jetzt auch, wo auf Pag sich Fuchs und Hase "Gute Nacht" sagen.

Damit geht unser Kurztrip auch bald zu Ende. Das letzte Abendmahl auf Pag haben wir mit einer ganz ordinären Pizza verbracht - aber sie hat richtig gut geschmeckt *schmatz*

Bis zum nächsten Mal!

Freitag, 29. April 2016

Ein Tag in Zadar

Den heutigen Tag haben wir, nach einer Runde Sport für Ronald und einem ausgiebigen Frühstück für uns beide, für einen Ausflug nach Zadar genutzt. Das Wetter hat es auch sehr gut gemeint mit uns und so sind wir bei strahlendem Sonnenschein nach 80 Minuten Autofahrt in Zadar angekommen.
die Meeresorgel
Da wir ja glücklicherweise in der Nebensaison hier sein dürfen, haben wir direkt mit dem Auto bis auf die Halbinsel, auf welcher die Altstadt von Zadar liegt, fahren können und dort auch gleich einen Parkplatz gefunden. Unser erstes Tageshighlight war die Meeresorgel. Die Meeresorgel ist ein experimentelles Musikinstrument, dessen Töne durch die Wellenbewegung des Meeres unter großen Steinplatten erzeugt werden. Unter den Stufen befindet sich ein System von Kunststoffrohren und Resonanzkörpern. Im Jahr 2006 wurde die Meeresorgel mit dem Preis 'European Prize for Urban Public Space' ausgezeichnet
Kirche Sveti Donat
Die römisch-katholische Kirche des Heiligen Donat im historischen Zentrum von Zadar neben der Kathedrale Sv. Stošija entstand am Anfang des 9. Jahrhunderts. Die zweigeschossige Rundkirche des heiligen Donatus gilt als das besterhaltene kroatische Baudenkmal aus altchristlicher Zeit. Sie ist ein Symbol der Stadt Zadar und direkt auf den Resten eines römischen Forums erbaut worden.
Direkt daneben steht ein 56m hoher Glockenturm, den man - Dank der 180 Stufen - zu Fuß erklimmen kann. Oben angekommen hat man einen wunderbaren Blick über die ganze Stadt.
Altstadt
Eine kurze Kaffeepause später sind wir auch schon wieder durch die sehr gepflegten Gassen der Altstadt spaziert. Vorbei an einem kleinen Markt, der leider aufgrund der geringen Nachfrage nur sehr mager bestückt war.
Obst- und Gemüsemarkt
Vom vielen Spazierengehen und den 180 gestiegenen Stufen - eigentlich waren es ja 360, weil runter mussten wir ja auch wieder :-) - hungrig geworden, haben wir uns dann ein typisch kroatisches Mittagessen in einem kleinen Innenhofrestaurant einverleibt: Ćevapčići und Pljeskavica.
beim Hafenspaziergang
Mit vollen Bäuchen sind wir dann nochmal vorbei an der Meeresorgel bis zum Hafen spaziert. Damit haben wir unseren Tag in Zadar beendet und sind die Heimreise angetreten. Unterwegs haben wir eine kleine Ruine entdeckt, die natürlich auch noch schnell erkundet werden wollte.
Ruine auf Pag
Diese kleine Ruine liegt direkt nach der Brücke, welche vom Festland auf die Insel Pag führt. Dank des strahlend blauen Himmels ist die Fernsicht von dieser Ruine aus ganz wunderbar gewesen und ich habe es mir nicht nehmen lassen, dort das ein oder andere Erinnerungsbild zu schießen.
Ausblick von der kleinen Ruine
Wieder im Hotel angekommen, haben wir noch ein bisschen Zeit auf der Sonnenterrasse verbracht , um uns dann wieder auf den Weg nach Novalja zu machen, wo wir das Abendessen mit Katzenhai und Miesmuscheln in Tomatensoße genossen haben.
Den heutigen Abend werden wir allerdings im Hotel auf der Terrasse bei einem guten Gläschen Rotwein für Ronald und einem Marillensaft für mich ausklingen lassen.

Hoffentlich ist uns das Wetter auch morgen so gut gesinnt und wir können nochmal so einen eindrucksreichen Tag hier in Kroatien verbringen.

Čitamo se sutra!

Donnerstag, 28. April 2016

Schneeschuhwandern in Kroatien?

Heute um kurz nach 3 Uhr Früh startete unser Wochenendtrip nach Kroatien. Ziel war die Insel Pag. Noch in Österreich haben uns die ersten Schneeflächen im Wechselgebiet begrüßt und bis nach Kroatien begleitet. Schneeschuhe und Ski wären die richtige Ausrüstung gewesen, aber die sind leider nicht mit im Gepäck. Erst kurz vor der Küstenstraße, nachdem wir das Velebit Gebirge hinter uns gelassen haben, sind die Temperaturen in den 2 stelligen Bereich geklettert und die Sonne hat uns Willkommen geheißen.
unterwegs in Kroatien - Winterurlaub?
Fähre zur Überfahrt bereit
Nach der Überfahrt mit der Fähre sind wir um ca. 10 Uhr in Novalja angekommen und haben uns am Hauptplatz in einem Kaffeehaus ein Sonnenplätzchen gesucht und dort dann 2 Stunden lang die wärmende Sonne genossen und das Urlaubsflair auf uns wirken lassen.

Sonne und Meer ... so mag ich das
Zu Mittag haben wir dann unser Zimmer im Hotel Boskinac bezogen und uns dort gleich mit einem leckeren Mittagessen verwöhnt. Mit vollem Bauch und schweren Augenlidern haben wir dann ein wohlverdientes Mittagsschläfchen abgehalten, das ehrlicherweise zu einem ausgereiften Nachmittagsschlaf ausgeartet ist... wenn man um kurz nach 2 Uhr Früh aufsteht, ist das mehr als notwendig :-)
Gut erholt sind wir am Abend in das Zentrum von Novalja gefahren und, wie kann es anders sein, haben uns trotz Regen in einem überdachten Innenhof ein kroatisches Abendessen gegönnt.
Promenadenspaziergang bei Regen
So ging unser erster Urlaubstag zu Ende und morgen werden wir voller Tatendrang die Insel erforschen.

Laku noć