Dienstag, 7. April 2015

einmal London mit Shaun dem Schaf

Heute ist unser letzter Tag in London. Wir sind wieder Mal lange vor dem Weckerklingeln aus den Betten gesprungen, um den letzten Tag noch optimal zu nutzen. Unser Gepäck durften wir im Vorzimmer unseres Appartements bis 13:30 stehen lassen und somit sind wir noch ohne Gepäck zu unserer letzten Stadttour aufgebrochen. Unser erster Stopp war bei St.Pauls Cathedral.
St.Pauls Cathedral
Sie liegt im Stadtbezirk City of London etwa 300 m nördlich der Themse und ist Sitz der Diözese London der Church of England. Die St.-Pauls-Kathedrale gehört zu den größten Kathedralen der Welt, neben der Westminster Abbey gilt sie außerdem als die bekannteste Kirche der britischen Hauptstadt. Bei dem heutigen Gebäude handelt es sich um einen barock-klassizistischen Neubau, der nach 1666 anstelle der im Großen Brand von London zerstörten alten St.-Pauls-Kathedrale errichtet wurde.

Gleich direkt neben der Kathedrale hat uns der heutige Tag "Shaun das Schaf" gebracht. In ganz London verteilt stehen 120 ca. 1,2m hohe bunte Figuren von Shaun dem Schaf. Die Skulpturen werden von Künstlern individuell bearbeitet und zugunsten der „Wallace & Gromit’s Children Charity“ versteigert. Sie sind uns ja an den beiden Tagen davor schon aufgefallen, aber erst heute haben wir entdeckt, dass diese meist so positioniert sind, dass man dahinter ein wichtiges Gebäude hat. Also kann man immer Shaun mit einer Sehenswürdigkeit gemeinsam fotografieren, wenn nicht gerade 100 kleine Kinder daneben stehen und deren Eltern mit Fotoapparaten drum herum laufen :-)
Shaun das Schaf vor der Tower Bridge
Zu Fuß gings dann am Rathaus vorbei zur Tower Bridge. Die Tower Bridge ist als kombinierte Hänge- und Klappbrücke 244 Meter lang, die Höhe der beiden Brückentürme beträgt 65 Meter. Die Fahrbahn zwischen den 61 Meter voneinander entfernten Türmen liegt neun Meter über dem Fluss Themse. Zwei Stege für Fußgänger verlaufen zwischen den beiden Türmen in einer Höhe von 43 Metern über dem Wasser. 
auf der Tower Bridge ist einiges los
Gleich neben der Tower Bridge steht - welch Überraschung - der Tower ov London. Her Majesty’s Royal Palace and Fortress the Tower of London ist ein befestigter Gebäudekomplex entlang der Themse am südöstlichen Ende. Die Ringburg mit zwei Festungsringen diente den englischen und britischen Königen unter anderem als Residenz, Waffenkammer, Werkstatt, Lager, Zoo, Garnison, Museum, Münzprägestätte, Gefängnis, Archiv und Hinrichtungsstätte. Seit 600 Jahren wird der Tower von Touristen besucht. Im Jahr 2011 war er mit mehr als 2,5 Millionen Besuchern die meistbesuchte kostenpflichtige Attraktion im Vereinigten Königreich. Da uns der Eintritt von knapp 25 Pfund doch etwas übertrieben erschienen ist, haben wir den Tower nur umrundet.
Tower of London
Dann war es auch schon wieder Mittag und wir mussten unser Gepäck aus dem Appartement entfernen. Also sind wir schnell die 2 Ubanhstation zurückgefahren und haben uns unsere Trolleys und Rucksäcke geholt. Da wir aber noch einige Zeit bis zum Heimflug übrig hatten, sind wir mitsamt Gepäck wieder in die Innenstadt zurück. Zuerst gings zum Parlament. Der Palace of Westminster (deutsch Westminster-Palast, oft auch Houses of Parliament genannt) ist ein monumentales, im neugotischen Stil errichtetes Gebäude, in dem das aus dem House of Commons und dem House of Lords bestehende britische Parlament tagt. Der Palast befindet sich in der City of Westminster am Parliament Square, in unmittelbarer Nähe zu den Regierungsgebäuden am Whitehall. Er wurde gemeinsam mit der Westminster Abbey und der St. Margaret’s Church von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die ältesten erhaltenen Teile des Palastes sind die Westminster Hall aus dem Jahr 1097 sowie der Jewel Tower, der etwa 1365 erbaut wurde. Ursprünglich diente er als Residenz der englischen Könige, doch seit 1529 hat kein Monarch mehr dort gelebt. Vom ursprünglichen Gebäude ist nur wenig erhalten geblieben, da es am 16. Oktober 1834 bei einem verheerenden Großbrand fast vollständig zerstört wurde. Der wohl bekannteste Teil des Palastes ist der seit 2012 offiziell Elizabeth Tower genannte Uhrenturm mit der Glocke Big Ben.
Palace of Westminster
Von dort wanderten wir quer durch St.James Park, um noch einmal den Buckingham Palace und die Soldaten zu sehen. Die King's or Queen's Body Guard of the Yeomen of the Guard war eine der ersten Leibwachen des britischen Monarchen.
bloß nicht Lächeln
Damit haben wir unsere London Tour beendet und bei einem verspäteten Mittagessen ausklingen lassen. Mit einer letzten Ubahnfahrt gings wieder zum Flughafen und ab nach Hause.

Unser Fazit:
  1. in London ist wirklich alles unsagbar teuer
  2. die Touristenmassen sind unüberschaubar und machen das Sightseeing zum Spießroutenlauf
  3. Sük ist unsere Souvenierkönigin
  4. wir müssen dort nicht mehr hin
Also bis zur nächsten Reise :-)

Sonntag, 5. April 2015

Gratis Tour durch Royal London


Heute haben wir auf das Weckerklingeln gewartet, bevor wir die gemütliche Zone unserer Betten verlassen haben. Auf unser vitaminreiches Frühstück haben wir natürlich nicht verzichtet und daher sind wir erst um kurz vor neun von unserer Wohnung weggewandert. Zuerst gings gleich mal zu Fuß zum Oldspitalfieldsmarket. Trotz offizieller Beginnzeit von 9:00 Uhr und unserer Ankunft um 9:15 Uhr waren gerade mal 10% der Martkstände aufgebaut. Die restlichen Markttandler schleppten erst gegen 9:30 ihre Taschen in die Markthalle :-(
echte Hutmacher am Oldspitalsfieldmarket
Eine kleine Auswahl an Mitbringsel haben wir dann aber doch am Market gefunden und die daher sind wir nur teilweise unverrichteter Dinge weiter zur Royal London Free Tour. Unser Guide Rachel hat ausgesprochen großes schauspielerisches Talent bewiesen und hat uns die Geschichte des englischen Königshaus wirklich sehr lebhaft dargestellt.
Rachel in Aktion
Folgende Sehenswürdigkeiten haben wir in der knapp 3stündigen Tour zu sehen bekommen:
  • Buckingham Palace
  • Churchill’s War Cabinet Bunker
  • The Houses of Parliament
  • St. Martin-in-the-Fields
  • Westminster Abbey
  • Trafalgar Square
  • Nelson's Column
  • St. James’s Park
  • 10 Downing St.
  • Horseguards
  • Big Ben
  • Buckingham Palace
    Unterwegs haben wir dann auch die für London typischen roten Telefonzellen angetroffen. Die heute so bekannten roten Telefonzellen (Typ K2) wurden 1924 im Rahmen eines Design-Wettbewerbes von dem britischen Architekten Sir Giles Gilbert Scott für die britische Postbehörde entworfen. Er gewann den Wettbewerb mit einem klassischen Entwurf mit Kuppeldach, der sich an demjenigen des Mausoleums von Sir John Soane orientiert. Das von Scott in Silber gehaltene Modell wurde von der Behörde rot gestrichen, damit man die Zellen auch von weitem gut erkennen konnte.
    typische Telefonzelle
    Am Ende der Tour sind wir dann ein weiteres Mal bei Big Ben vorbeigekommen. Der Name Big Ben (engl. Kurzform für ‚großer Benjamin‘) bezeichnet die mit 13,5 t Gewicht schwerste der fünf Glocken des berühmten Uhrturms am Palace of Westminster. Der Glockenschlag von Big Ben gilt im Volksmund als The Voice of Britain (Die Stimme Britanniens). Auch auf die Uhr oder den Uhrturm wird die Bezeichnung Big Ben häufig übertragen. Seit September 2012 heißt der Turm jedoch offiziell Elizabeth Tower. Die Umbenennung des ehemaligen Clock Tower erfolgte aus Anlass des diamantenen Thronjubiläums von Königin Elisabeth II. und wurde vom britischen Parlament gebilligt.
    Uhr am Big Ben
    Völlig von den Geschichten der englischen Royals eingenommen, sind wir dann zum bereits gestern vereinbarten Eintrittszeitpunkt, zum London Dungeon.

    The London Dungeon

    Der London Dungeon ist ein Gruselkabinett und  thematisiert die blutige Geschichte Englands der vergangenen tausend Jahre. Enthalten sind Ausstellungen über die Große Pest von London, den Großen Brand von London, Jack the Ripper, Sweeney Todd, Bloody Mary und Alexander Bean. Es sind Schauspieler angestellt, um als Monster oder andere Kreaturen die Besucher mit Schreckerlebnissen zu unterhalten, wozu auch das Anniesen durch eine vermeintlich pestkranke Frau zählt.
    Danach haben wir dann den, für jede Städtereise obligatorischen, Besuch im Hard Rock Cafe absolviert, bevor wir wieder mit der Ubahn zu unserem Appartement zurückgefahren sind.


    In unserem indischen Viertel angekommen, sind wir wieder in eines der unzähligen indischen Restaurants eingefallen und haben uns den Bauch mit scharfem indischen Essen und jeder Menge Naan vollgeschlagen - meine Geschmacksknospen sind immer noch ganz benommen
    Morgen steht ja nur noch der halbe Tag für Besichtigung zur Verfügung und am Nachmittag geht's zum Flughafen und ab nach Hause.

    Eine gute letzte Nacht in London - sleep well honeys

    Samstag, 4. April 2015

    Am Portobello Market und im London Eye

    Der Wecker war gestellt für 7:30 Uhr und aufgestanden sind wir, Dank seniler Bettflucht, alle 4 schon um 6:30 Uhr. Aber wie es bei uns Mädels ja genetisch bedingt gar nicht anders sein kann, hat das Gequatsche auch gleich um 6:31 Uhr begonnen :-)
    Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Porridge, frischem Obst, Earl Grey Tea und Orangensaft (für Sük gabs einen doppelten Schokomuffin), haben wir unsere Taschen gepackt und sind mit der Ubahn direkt zu Madame Tussauds. Wir konnten, trotz online Terminbuchung, schon eine Stunde vor der vereinbarten Zeit rein und haben dann gleich mal damit begonnen, uns mit unseren Idolen zu fotografieren.
    Der ein oder andere Promi ist nicht ganz so perfekt, wie wir es erwartet haben, aber der Großteil der Figuren ist unglaublich lebensecht.
    Hollywoods schönstes Lächeln
    zum Verwechseln, oder?
    Raffa ... nur für meine Mama fotografiert
    Danach hatten wir, und tausend andere Touristen auch, den Plan zum Portobello Market nach Nottinghill zu fahren. Am Weg dort hin haben wir uns noch schnell beim goldenen M etwas zu Essen geholt und sind uns dann gleich mal übereifrig vergangen - verlaufen ist einfach nicht das richtige Wort für unsere Bummelgeschwindigkeit :-)
    pinke Eingangstüre in Nottinghill
    Teilweise wurden wir von den Menschenmassen einfach nur an den Ständen vorbeigeschoben, was unsere Geldbösen selbstverständlich sehr gefreut hat. Aber Geldbörsen sollten sich nicht all zu viel freuen, oder? Und daher haben wir selbstverständlich auch ein bisschen was geschoppt :-)
    
    tolle Metallschilder am Portobello Market
     Und weil uns der Marsch über den Markt noch nicht müde genug gemacht hat, sind wir danach durch Kensington Gardens zum Kensington Palace gewandert. Der Kensington Palace (deutsch: „Kensington-Palast“) ist ein Gebäude, das von Mitgliedern der britischen Königsfamilie genutzt wird. Der Palast liegt an den Kensington Gardens im Royal Borough of Kensington and Chelsea.
    Kensington Gardens
     Da neben Kensington Gardens gleich der Hyde Park liegt, sind wir dann auch einmal quer durch den Park marschiert. Schon etwas fußmüde sind wir dann mit der Ubahn zum London Eye gefahren und haben uns dort 30 Minuten (gefühlte 2 Stunden) in die Warteschlange gestellt.
    Coca-Cola London Eye
    Das London Eye (engl. „Auge von London“), auch bekannt unter der Bezeichnung Millennium Wheel, ist mit einer Höhe von 135 Metern das derzeit höchste Riesenrad Europas. Es steht am Südufer der Themse, nahe der Westminster Bridge und ist inzwischen eines der Wahrzeichen der britischen Hauptstadt.
    unser Nachbar-Eye
    Das London Eye besitzt 32 klimatisierte, fast vollständig aus Glas geformte Gondeln, in denen jeweils bis zu 25 Personen Platz finden. Dabei sind die Glasgondeln in zwei rotierenden Ringen gelagert, so dass die Gondeln sich immer in der Waagerechten befinden. Die Gondeln befinden sich außerhalb des Rades, was eine fast uneingeschränkte Aussicht ermöglicht. Das Rad dreht sich mit einer Geschwindigkeit von 0,26 m/s (knapp 1 km/h) und braucht für eine Umdrehung ca. 30–40 Minuten. Die Fahrt hat uns dann für die lange Wartezeit entschädigt :-)

    Nach einem kalorienreichem Abendessen bei PizzaHut sind wir durchgefroren und zehenlahm in unserer Wohnung im indischen Ghetto angekommen, wo sofort der nächste Tag in London geplant wurde ... The London Dungeon .... Hard Rock Cafe .... geführte Tour durch Royal London ... Old Spitalsfield Market ... M&M's Shop ..................

    Freitag, 3. April 2015

    London calling

    Am Nachmittag gings für uns 4 Mädels auf nach London. Dagi, Gisi, Sük und ich sind, trotz Stau am Weg zum Flughafen, noch rechtzeitig dort angekommen und Dank online CheckIn gleich direkt zum Gate marschiert.
    über den Wolken strahlender Sonnenschein
    Am Flughafen in Heathrow angekommen, starteten wir gleich direkt zur Underground und nach 1 1/2 Stunden Fahrt sind wir in unserem Appartement angekommen. Wir haben, wie auch schon in Rom, eine private Wohnung über GowithOh gemietet.
    Für die neugierigen Nasen, hier der Link zu unserer Ferienwohnung.
    Wir wohnen mitten im indischen Viertel und unser Stiegenhaus lässt uns glauben, dass wir in Dehli sind, aufgrund des Currydufts. Wir haben aber heute Abend auch schon ein sehr günstiges und schnelles Essen in einem der unzähligen indischen Lokalen genossen :-) - für mich gabs wie immer beim Inder nur Naan
    wir wohnen im indischen Ghetto
    Schnell noch in einem kleinen 24hours Supermarkt alles Notwendige fürs Frühstück eingekauft und schon geht unser erster Abend in London zu Ende.

    Der Plan für den morgigen Tag ist schon fixiert und daher ...

    ... good night and sleep well