Montag, 12. Mai 2014

wir sind dann mal auf den Malediven

Gestern starteten wir nach einem ausführlichen Frühstück um unsere Reise zu den Malediven. Um 10:30 wurden wir im Strandhotel in Negombo abgeholt und zum Flughafen nach Colombo geführt. Dort ging es mit dem Einchecken, der Passkontrolle und den Sicherheitskontrollen überraschend schnell und so durften wir 2 Stunden am Flughafen rumspazieren und auf unseren Flug nach Male warten. Fast pünktlich hoben wir dann ab und landeten daher zur erwarteten Zeit in Male.

Vom Flughafen gings dann mit einer kurzen Busfahrt gleich direkt zum Wasserflugzeug-Gate. Unser Flug war der letzte des Tages uns so verbrachten wir wieder 2 Stunden mit Warten. Wir freuten uns schon sehr auf den Flug J

Wasserflugzeuggate
Endlich im Wasserflugzeug dauerte es auch nur wenige Minuten bis die Propeller mit ohrenbetäubendem Lärm starteten und wir über das Wasser flitzten. Der Start am Wasser ist ganz ähnlich dem Start am Land, allerdings das Landen fühlt sich ganz anders an. Beim Landen wird das kleine Flugzeug durch den Wasserwiderstand ganz schnell abgebremst.

im Wasserflugzeug
Nach einer Zwischenlandung auf einer anderen Insel sind wir dann nach 1 Stunde Flug auf unserer Insel angekommen. Das Filitheyo Island Resort wir für die nächsten Tage unsere Heimat sein.

unser Strand direkt vor unserer Superior Villa
Heute haben wir am Vormittag schon eine Inselumrundung per pedes geschafft und so auch gleich die ganze Insel erkundet und jetzt wissen wir genau, dass unsere Inselseite die schönste ist J

Blick in die andere Richtung
Den Rest des Tages haben wir am Strand verbracht, gelesen, geschlafen, geplanscht, dummdreingeschaut und alles getan was man halt hier am Strand so machen kann.

gemütliches Rumliegen im Schatten mit toller Aussicht
Da wir hier kein freies Wlan haben, werde ich die nächsten Tage nicht mehr posten, sondern mich ganz dem Faulsein widmen.

Vielleicht wird ja hier eine neue Sandkörnerzählerin gebraucht - dann bleib ich gleich da :-)

Samstag, 10. Mai 2014

Stiegensteigen für Fortgeschrittene - 1202 Stufen

Um heute nicht von den Touristenmassen erdrückt zu werden und der Sonne nicht zum Opfer zu fallen, sind wir schon um 8:00 Uhr in Sigiriya beim Löwenfelsen eingetroffen.
Die Festung liegt auf dem Magmablock eines erodierten Vulkans, der etwa 200 m aus der Ebene aufragt und einen perfekten Rundblick bietet. Auf dem Felsen befanden sich die Palastgebäude, von denen heute nur noch die Grundmauern zu sehen sind, da sie aus Holz gebaut waren. Es bestanden mehrere Zisternen, in denen aufgefangenes Regenwasser gesammelt wurde, um auch für den Fall einer längeren Belagerung ausreichende Trinkwasservorräte zur Verfügung zu haben.
Auf einem Plateau an der nördlichen Schmalseite des Felsens befinden sich die Überreste des Löwentors, nach dem der Felsen vermutlich benannt wurde: Von dem riesigen Löwenkopf, durch dessen Maul man früher den letzten, steilsten Teil des Aufstiegs begann, sind nur die zwei mächtigen Tatzen übrig. Um den Felsen herum befand sich die von einem Wassergraben umgebene Stadt; die mittlerweile restaurierten Lustgärten beherbergen Überreste von Springbrunnen, Pavillons und einer Klosteranlage.
der Löwenfelsen
Etwa auf halber Höhe wurden unter einem Felsüberhang Fresken von meistens barbusigen Frauen (Wolkenmädchen) angefertigt, die heute über eine stählerne Wendeltreppe zugänglich sind. Ursprünglich soll es laut einer Inschrift 500 dieser Zeichnungen gegeben haben. Heute sind noch 22 von ihnen zu sehen, die in den 1970er Jahren teilweise restauriert wurden - bei einigen von ihnen wurden die Brüste "geliftet". Die Brustwarzen sind in einigen Fällen höher gezeichnet als in den Originalen, was deutlich zu sehen ist - Schönheits-OPs machen wirklich vor niemandem halt *grins*

die berühmten Wolkenmädchen
Die alten in den Fels gehauenen Treppen nach oben wurden durch neue Stahlkonstruktionen ersetzt und so gelingt auch Ungeübten der gefahrlose Aufstieg.

links die neue Treppe, rechts die alte Treppe
Bei "kühlen" 30°C haben wir die 1202 Stufen mit Bravour gemeistert und durften den atemberaubenden Ausblick von ganz oben genießen. Der Ausblick entschädigt wirklich für die Mühen des Aufstiegs.

Aussicht aus dem Schlafzimmer des Palastes
Runter gings dann flotten Schrittes und mittlerweile waren schon hunderte Menschen am Weg nach oben und kämpften sich in einer Schlange die Treppen hoch.
Danach brachte uns unser "Schneck" in nur 3 Stunden (er fuhr gar nicht wie sich das für einen Schneck gehört) zurück nach Negombo, wo unsere Rundreise endet.
Im Hotel Jetwing Sea angekommen, haben wir uns im Strandrestaurant einen kleinen Snack gegönnt und mussten dabei mit einem frechen Streifenhörnchen diskutieren, wem wohl das Essen am Tisch gehört :-)

Um 15:00 Uhr sind wir dann in die Badesachen geschlüpft und suchten uns ein gemütliches Plätzchen am Strand, um den letzten Tag in Sri Lanka ausklingen zu lassen.

Strand von Negombo
Der Sprung ins "kühle" Nass war bei ca. 28°C Wassertemperatur zwar nicht erfrischend, aber machte uns trotzdem richtig viel Spaß :-)

Unser Fazit über Sri Lanka:
  1. ein Land mit immer lächelnden Einwohnern
  2. die Männer sind hier wirklich klein - ich war mit meinen 1,59 m guter Durchschnitt und Magon mit ihren 1,72 m  ein echter Riese - und das obwohl wir Frauen sind ;-) - war ganz ungewohnt für mich auf so viele Männer runterschauen zu müssen
  3. das srilankische Essen ist für unsere empfindsamen Gaumen viel zu scharf :-(
  4. ein Auto mit kaputter Hupe ist ein Totalschaden und schrottreif - es wird hier alle paar Meter gehupt; Hupen hat folgende Bedeutungen:
                                            * Achtung ich fahre an dir vorbei
                                            * Achtung ich komme um die Kurve
                                            * Achtung ich komme dir entgegen
                                            * Bitte
                                            * Danke
                                            * Gerne doch
                                            * Hallo
                                            * Pass doch auf
                                            * und viele weitere freundliche Kommentare
                                            * hin und wieder auch das uns geläufige - du Trottel

Morgen verlassen wir dieses schöne Land und fliegen weiter in unser Strandhotel auf den Malediven!

Freitag, 9. Mai 2014

von Tempeln zu traurigen Nachrichten

Heute Früh ging es nach Anuradhapura, der einst prächtigsten Hauptstadt Sri Lankas, wo wir verschiedene archäologische und historische Stätten besucht haben. Bei heute nur 33°C und strahlendem Sonnenschein war es wieder ein sehr anstrengender Tag. Einige Stupas mussten barfuß auf glühend heißen Steinen umrundet werden - und schon wieder waren unsere Füßchen beansprucht :-)

Ruvanvelisaya Dagoba in Anuradhapura

Mit glühenden Sohlen ging es von Stupa zu Tempel und von Tempel zu Meditationsort. Die Meditationshöhlen sind noch heute gut erhalten und Magon und ich haben auch gleich die Steinbetten darin ausprobiert.

Steinbetten in Meditationshöhle
Nach den anstrengenden Besichtigungen der letzten Tage, wollten wir uns dann bei einer Ayurveda-Massage entspannen. Gesagt - getan - und schon hat uns unser "Schneck" zu einem Ayurvedaspa gebracht. Nach einer Ganzkörpermassage bekamen wir einen Shirohara Stirn-Öl-Guss und eine Katta Wasthi Rückenbehandlung.

entspannter Ayurveda Nachmittag
Danach haben wir ausgesehen wie die Ölsardinen. Wir mussten die ganzen Öle mindestens 2 Stunden einwirken lassen und so sind wir völlig durchgeknetet und entspannt im Hotel angekommen.

Kaum im Zimmer angekommen, kam dann der Schock des Tages für mich. Meine kleine Lilly, eines meiner Frettchen, hatte Zuhause einen tödlichen Unfall. Denn Rest des Nachmittags verbrachte ich also mit Weinen und Korrespondenz mit zuhause :-(

Du wirst mir furchtbar fehlen kleine Lilly-Maus - komm gut über die Regenbogenbrücke *schnief*

Donnerstag, 8. Mai 2014

367 Stufen später

Nach einem gemütlichen Frühstück starteten wir um 8:00 unsere Fahrt nach Habarana. Einen ersten Stopp hatten wir in einem Kräutergarten bei einem ayurvedischen Heilpraktiker. Wir erfuhren jede Menge über die Heilkraft von Kräutern und Pflanzen und wurden auch mit einer kurzen Kopf- und Nackenmassage verwöhnt. Meiner einer wurde gefühlte 300 Mal von Gelsen gestochen, aber sofort mit einer juckreizlindernden Kräutersalbe behandelt. So eine Salbe wurde natürlich sicherheitshalber gleich für die weitere Reise eingekauft :-)
Ayurvedameister neben Sandelholzbaum
Falls jemandem auf den Bildern die klassische Kleidung der Männer schon bemerkt hat, möchte ich hierzu eine kleine Erklärung zum Sarong abgeben:
Einfach um die Hüften geschwungen, zugeknotet und schon ist man ausgehfertig, dem Sarong sei Dank. Nüchtern betrachtet ist der Sarong nicht mehr als ein langes Stück Stoff, das um die Hüften gewickelt und vorwiegend von Männern getragen wird - Magon hat es liebevoll als Tischtuch bezeichnet.
Nach traditionellem Regelwerk gewickelt, reicht der Sarong bis zu den Füßen. Doch die Mode erlaubt auch die bis zu den Knien reichende Kurzversion, die für mehr Bewegungsfreiheit sorgt und zumeist bei körperlichen Tätigkeiten getragen wird. Das Wickelgewand ist in Asien weit verbreitet, insbesondere in Sri Lanka, Südindien, Myanmar, Südthailand, Malaysia und Indonesien wird er tagtäglich getragen. Aber auch in Afrika und auf der arabischen Halbinsel ist der Sarong Teil der traditionellen Garderobe. Also ihr Männer in Europa seid mutiger - ran an den Rock und zeigt her eure Füßchen:-)

Arbeiter im Sarong
Der nächste Stopp am heutigen Tag war weitaus anstrengender und schweißtreibender. Magon und ich haben glücklicherweise ja schon Erfahrung mit Wanderungen bei großer Hitze, aber trotzdem sind wir bei 34°C nach den 367 Stufen schweißgebadet bei den Höhlentempeln von Dambulla angekommen. Die Höhlentempel sind mit zahlreichen Buddha Statuen und wunderbaren Wandmalereien verziert. Die Tempelanlagen sind unter dem Namen "Goldener Tempel von Dambulla" seit 1991 Weltkulturerbe der UNESCO.

Höhlentempel mit kleiner Stupa und Buddha Statuen
Nach der Besichtigung der Höhlentempel gings weiter nach Polonnaruwa. Seit 1982 gehört der archäologische Park von Polonnaruwa zum UNESCO Weltkulturerbe. Überreste von großen Dagobas (Stupas) und Tempeln mit zahlreichen Buddhafiguren sowie von Garten-, Park- und Palastanlagen und diversen Gebäuden einer ausgedehnten Stadt machen die Anlage zu einem Hauptanziehungspunkt des Tourismus und so sind auch wir bei immer noch strahlendem Sonnenschein und 34°C durch die Anlage gewandert - eine weitere schweißtreibende Übung ;-)

Vatadage-Rundtempel
Am Ende des Rundgangs durch die Anlage und bei der buddhistischen Stupa angekommen, war dann der erfrischende Monsunregen schon im Blickfeld - hätte für mein Gefühl schon früher eintreffen können und uns erfrischen :-(
Kiri Vihara Stupa
Auf der regenreichen Heimfahrt durften wir dann auch einige Elefanten in freier Natur beobachten. Auf Sri Lanka leben ca. 5700 Elefanten in freier Natur. Die Elefanten in Sri Lanka bevorzugen bewachsene Flächen, zum Beispiel Graslandschaften, Wälder und Buschland als Lebensraum. Als dämmerungs- und nachtaktive Tiere ruhen sie während der Hitze am Tag und begeben sich erst am Abend auf Nahrungssuche. Neben Zweigen, Gräsern, Rinden und Blättern fressen die Elefanten auch sehr gerne Zuckerrohr, Bananen und Reis. Am Tag benötigt ein Elefant rund 150 Kilogramm Nahrung. Das bringt sie wiederum in Konflikt mit den einheimischen Bauern. Wie in vielen anderen asiatischen Ländern ist der wilde Elefant auch in Sri Lanka stark gefährdet. Schuld sind unter anderem Abschüsse und die Zerstörung des Lebensraums durch den Menschen. Einige Elefanten werden auch gefangen und als Arbeitstiere abgerichtet. Ansonsten hat ein ausgewachsener Elefant in Sri Lanka kaum natürliche Feinde. Wir haben die grauen Riesen direkt aus dem geparkten Auto vom Straßenrand aus (aus sicherer Entfernung) fotografiert.

wilder Elefantenbulle im Regen
In unserem Hotel in Habarana namens Cinnamon Lodge angekommen, genießen wir den Abend bei angenehmen 25°C auf der Terrasse und freuen uns wieder mal auf ein köstliches Abendessen - leider wieder erst um 19:30 - Hungeeeeer :-(

Mittwoch, 7. Mai 2014

Planschen mit der Elefantenomi

Um 7:30 fuhren wir los zum Elefantenwaisenhaus. Bei einem kurzen Zwischenstopp wurden schnell ein paar Bananen für die Elefanten gekauft. Nach ein bisschen mehr als einer Stunde Fahrt sind wir auch schon im Waisenhaus in Pinnawela angekommen. Das Elefantenwaisenhaus wurde 1975 auf einer ehemaligen Kokosplantage in unmittelbarer Nähe zum Maha Oya Fluss gegründet.Weltweit gibt es nur wenige solcher Einrichtungen für Elefanten, das Pinnawela Elephant Orphanage ist dabei das größte und bekannteste.
Im Waisenhaus werden die Tiere von speziell ausgebildeten Pflegern betreut. Sie bekommen die nötige Pflege und eine für sie gute Ernährung. Falls man jetzt meint, dass die Elefanten hier domestiziert werden - Ja dann hat man recht, aber die Tiere leben in Freigehegen, dürfen täglich in den Fluss zum Baden und sie sind alle kugelrund gefüttert. Auch viele Tiere, wie zum Beispiel unsere Sportpferde in Europa, wären froh, hätten sie die Freiheiten, die diese Elefanten hier haben. Mein Mister C kann sich glücklich schätzen in seinem derzeitigen Zuhause auch richtig Pferd sein zu dürfen und den ganzen Tag mit seinen Freunden auf der Koppel zu stehen und zu mampfen.
Aber zurück zu den Elefanten von Pinnawela.
Magon und ich waren zuerst im Freigehe und hatten dort gehörigen Respekt vor den Dickhäutern - ganz schön riesig die grauen Freunde
Dickhäuter im Freigehege
Das Elefantenwaisenhaus hilft den vielen verwaisten und auch verletzten Dickhäutern in der Umgebung. Früher war es nur gedacht, um verlassene Elefantenbabys aufzuziehen, doch das änderte sich schnell. Auch die kranken und verletzten Tiere finden hier Hilfe.
Zur Zeit leben bereits mehr als 70 Elefanten hier. Untergebracht sind diese in einem großen Freigehege, in dem sich der Besucher frei bewegen kann und Magon und ich waren ohne Trennwand und Sicherheitszäunen mitten drinnen.
Dann waren wir aber natürlich auch neugierig auf die beiden Kleinsten. Derzeit werden 2 Elefantenbabys dort mit der Flasche aufgezogen. Wir durften die kleinen Süßen auch streicheln und ihnen ein Fläschchen geben - 1 Fläschchen enthält ca. 1 1/2 Liter Milch und ist in knapp 5 Sekunden ausgetrunken - ganz schön durstige Gesellen :-)

die beiden Kleinsten
Danach sind wir zum Fluss spaziert und hatten dort ein für uns doch sehr außergewöhnliches Erlebnis. Wir durften mit einer 68jährigen Elefantenomi gemeinsam Planschen und ihr persönlich unsere Bananen füttern. Zu Beginn hielten wir doch recht großen Sicherheitsabstand - noch dazu war nicht nur die Omi barfuß, sondern Magon und ich auch - und unsere Füßchen zitterten schon wieder ;-)
Nach ein paar Minuten haben wir aber Vertrauen zu ihr und den Pflegern gefasst und sind rein ins erfrischende Nass. Bei einer Lufttemperatur von 33°C eine erfreuliche Abkühlung :-)

Magon und ich bei der Elefantenomi im Fluss
Die Omi ließ sich dann recht zufrieden von uns mit Wasser bespritzen und auch wir genossen das gemeinsame Erlebnis.
Ein paar Minuten später kam dann fast die gesamte Elefantenherde zum Fluss und wir begaben uns auf die sichere Aussichtsplattform und schauten den Dickhäutern beim Spielen zu.

Die grauen Freunde beim Baden
ein bisschen Posen für die Touristen wird unaufgefordert erledigt
Schweren Herzens haben wir uns dann von den Dickhäutern verabschiedet und sind zurück zum Auto spaziert. Unterwegs haben wir noch ein paar Souvenirs erstanden und sind dann in den botanischen Garten nach Peradeniya gefahren. Dort erwarteten uns gleich die nächsten für uns doch ungewöhnlichen Artgenossen - Flughunde soweit das Auge reicht.

Flughunde in Schlafposition
Leider begann es, kaum am hintersten Ende des Parks angekommen, wieder mal zu regnen und so sind wir den Rückweg im warmen Monsunregen gewandert. Wir haben natürlich trotzdem die Flora bewundert.
Riesenbambus
Heute sind wir schon am frühen Nachmittag wieder im Hotel und verbringen ein paar Ruhestunden. Unser Hotel hier in Kandy liegt auf einem Hügel über der Stadt und so können wir die Aussicht auch direkt aus dem Bett genießen.
Wir freuen uns schon auf das Abendessen :-) - gestern bekamen wir ein vorzügliches 5-Gang Menü in Hauben Qualität und aufgrund von einem Missverständnis durften wir 2 Desserts verspeisen :-)
Mal schauen, was uns heute Leckeres erwartet - glücklicherweise haben wir Hosen mit Gummibund mit ;-)

Morgen werden wir Kandy verlassen und unsere Tour durch Sri Lanka fortsetzen!

Dienstag, 6. Mai 2014

auf nach Kandy

Ausgeschlafen starteten wir um 9:00 Uhr mit dem heutigen Tagesprogramm. Vor der Abfahrt noch schnell Travelgum gekaut und schon waren wir bereit für die Serpentinen nach Kandy.
Einmal durch "Little England" gefahren, wo noch heute die Häuser im Kolonialstil der britischen Herren gebaut werden und dann ein kurzer Stopp in einer großen Teefabrik. Diesmal waren nach dem Rundgang durch die Fabrik auch die Teeköche anwesend und wir durften den Tee verkosten - ist ja keine Selbstverständlichkeit, wie wir bereits wissen ;-)

Tee soweit das Auge reicht
Kurz nach der Teefabrik habe ich am Straßenrand einen Avocadobaum entdeckt und, um unsere kleine Avocadopflanze im Büro zu motivieren und damit sie auch ganz genau weiß, was sie zu tun hat, ein Photo für sie geschossen:
so sollst du mal aussehen kleine Avocadopflanze
Ein paar Serpentinen später sind wir auch schon in Kandy angekommen und haben dort ein schnelles Mittagessen mit Blick auf den heiligen See genossen. Danach haben wir eine Schmuckfabrik besucht und so einiges über den Edelsteinabbau in Sri Lanka gelernt. Und wir haben der Versuchung widerstanden und haben die Fabrik mit leeren Händen und unberührter Kreditkarte wieder verlassen :-)
Weiter gings direkt zum Zahntempel, welcher alle 5 Jahre für 10 Tage einen Zahn Buddhas beherbergt. Dort haben wir ein Blumenopfer erbracht und nach insgesamt 2 Stunden im Tempel wissen wir jetzt alles über Buddhas Zähne ;-), die dazugehörigen Kämpfe und Prozessionen.

Blumenopfer am Zahntempel
Um den Tag perfekt ausklingen zu lassen, durften wir dann bei einer traditionell srilankischen Tanzvorführung zusehen. Diese wurde natürlich nur für Touristen durchgeführt und hatte den Charme einer Schulvorführung in einer alten Turnhalle. Die Kostüme und Tänzer waren aber trotzdem sehenswert und am Ende der Vorführung fand direkt vor unseren Füßen ein "Lauf über glühende Kohlen" statt - unsere kleinen und etwas größeren Füßchen haben gezittert vor Angst davor, Mitmachen zu müssen :-)

traditionelle Tanzvorführung

Kohlenlauf

Morgen Früh werden wir dann Elefantenbabys treffen im Waisenhaus - wir freuen uns schon :-)

Montag, 5. Mai 2014

die Cooking Stars haben ihren Einsatz

Heute Morgen fuhren wir über unwegsame Straßen direkt in eine Teefabrik. Kaum dort angekommen war auch schon der Regen wieder da :-( -aber im Mairegen wächst man ja angeblich - also nix wie in den Regen mit der kleinen kgb *lol*
Wir durften einmal durch die ganze Fabrik und wissen jetzt wie Schwarztee erzeugt wird. Nach der Besichtigung wollten wir natürlich auch Tee verkosten, aber das war aufgrund der fehlenden Teeköche leider nicht möglich. Wir wussten bis dato aber auch nicht, dass man dazu eigene Teeköche benötigt - wir gingen davon aus, dass Teekochen jeder kann - merke: wir brauchen zuhause auch einen speziell ausgebildeten Teekoch, weil Teekochen kann man nicht einfach so :-)

alte Teewagerl aus der Kolonialzeit
Am Nachmittag sind wir dann mit dem Koch unseres Hotels auf dem Markt gewesen und haben dort noch ein paar Lebensmittel für unsere gemeinsamen Kochversuche eingekauft.

Markt in Bandarawela - frische Bioware direkt vom Fußboden :-)
Nach dem Einkauf ging dann der Spaß so richtig los. Magon und ich als Starköche sollen 5 srilankische Speisen für 16 Hotelgäste zubereiten - die armen Ahnungslosen
Mit tatkräftiger Unterstützung des Chefkochs und demonstrierten Schneideanweisungen hat es nicht lange gedauert und alle Vorbereitungen waren abgeschlossen. Also hieß es: ab hinter den Herd mit den Mädels :-)
die Cooking Stars in Action
So schnell konnten wir gar nicht schauen, waren wir schon voll im Einsatz. Magon zauberte Kochbananen mit Kokos-Salat, Jackfrucht-Curry und Bananenblüten-Gatsch. Meinereiner fabrizierte ein Kürbis-Curry und ein Okraschoten-Allerlei. Alles vegan und supermegascharf *Chilli - der beste Freund des srilankischen Kochs
Aber den 14 anderen Hotelgästen hat es wunderbar geschmeckt und wir erhoffen uns auch keinerlei nachträgliche Beschwerden, welche sich wahrscheinlich erst morgen äußern werden.

Hat ein Mann zehn Kokospalmen, einen Yakbaum,eine Kuh und ein Reisfeld, kann er sich ruhig zurücklehnen und das Leben geniessen.
(Sprichwort aus Ceylon)

Sonntag, 4. Mai 2014

Serpentinen ins Hochland

Pünktlich um 8:00 starteten wir in Negombo los nach Bandarawela. Zusätzlich zu den üblichen Straßenhindernissen kamen erschwerend auch noch Serpentinen dazu. Nach 4 Stunden "Links Rechts Links Links Rechts Links Rechts Rechts" begann der körperliche Streik. Magon kämpfte mit Übelkeit und bei mir hat der Kreislauf den Dienst verweigert. Wenige Minuten später sind wir glücklicherweise im Hotel angekommen. Die vorgesehene Stadtrundfahrt wurde wegen Unwohlsein und zusätzlichem starken Regen abgesagt und so haben wir den Nachmittag verschlafen - tat auch gut *grins*
Bandarawela bei Regen
Zum Abendessen gabs wieder ein sehr gutes 5-Gang Menü - und was war natürlich wieder dabei? - Garnelen, aber diesmal in einer Palatschinke (heißt hier sicher anders).
Beim gemütlichen Abendplauscherl auf der überdachten Terrasse habe ich dann die perfekte und frettchensichere Pflanze entdeckt:
frettchensicheres Grünzeug ;-)
Morgen besuchen wir vormittags eine Teeplantage und nachmittag gehen wir mit dem Koch unseres Hotels gemeinsam am Markt einkaufen und dann geht's ab in die Küche, wo Magon und ich lernen werden, wie man ein srilankisches Abendessen zaubert :-)

Samstag, 3. Mai 2014

späte Ankunft auf Sri Lanka

Wie geplant sind wir heute Abend um 18:20 in Colombo gelandet. Am Flughafen begrüßte uns ein ständig lächelnder Reiseleiter, dessen Name Magon und mir im Moment des Vorstellens schon wieder entfallen ist. Der Einfachheit halber nennen wir ihn "Schneck" :-)
In Sri Lanka gibt es typisch asiatischen Linksverkehr und da unsere Reisegruppe ja nur aus unserem "Schneck" (Reiseleiter und Fahrer), Magon und mir besteht, sind wir mit einem PKW unterwegs. Seinem neuen Spitznamen wird unser "Schneck" beim Autofahren ganz und gar nicht gerecht. Über unbeleuchtete Straßen gespickt mit Hindernissen wie Tuck-Tucks, Radfahrern, Fußgängern und Kühen hat er uns rasant ins Hotel Jetwing Lagoon gebracht.
Nach der langen Anreise sind Magon  und ich gleich mal ins Restaurant gewandert (vorbei am 100m Pool) und dort erwartete uns ein 6-gängiges Abendessen. Den ersten Gang haben wir von der Menükarte gestrichen und auch bei der Hauptspeise haben wir nur eine kleine Portion bestellt - gegrillte Garnelen mit Potato Wedges und Salat. Bei ca.28°C Nachttemperatur haben wir also im Restaurant am Strand von Negombo auf unseren bevorstehend Urlaub mit Cola und 7up angestoßen :-)
unser riesen großes Outdoor-Badezimmer
Morgen erwartet uns ein aufregender Tag und deshalb wünschen wir, Magon, Karl-Ferdinand (unser Badezimmer Geco) und ich eine erholsame Nachtruhe!